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Drehbarer Sensor bei Spiegelreflexkameras

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Ich fotografiere noch nicht sehr lange. Aber schon lange genug, um sagen zu können dass mich das ewige Drehen der Kamera für Hochformat- und dann wieder Querformatbilder ein wenig stört.

Natürlich. Es gehört ganz einfach dazu. Aber mir ist es schon oft vorgekommen, dass ich zu mir oder auch anderen gesagt habe: „Jetzt ein Schalter und schwups der Sensor dreht sich…“ Besonders in Situationen, wo ich mit Stativ gearbeitet habe und oft zwischen den Formaten wechseln musste, hätte ich mir eine solche Funktion gewünscht.

Ja, das habe ich wirklich gesagt. Ich schreibe das deshalb hier in den Blog, da ich merkwürdiger weise heute einen Artikel bei golem.de gelesen habe. Ich staunte nicht schlecht, das kann ich Euch sagen. Als hätte jemand von meiner hirnspinstigen Idee gewusst und sie einfach umgesetzt.

Dieser Jemand ist der Kamerahersteller Leaf. Mit der AFi 10 geht Leaf einen Schritt weiter. Nicht dass der eigentliche Sensor schon riesig ist (56 x 36 mm bei 56 MP), nein er lässt sich quasi auf Knopfdruck um 90° drehen. Das Kameragehäuse muss nicht mehr gedreht werden.

Da diese Kamera in der Liga von Hasselblad und Co mitspielt, brauch ich mir keine Sorgen machen. Ich muss weiter die Kamera drehen, aber irgendwann werden diese Fortschritte auch bei den „normalen“ Spiegelreflexkameras Einzug halten.

Hoffe ich zumindest…

JerretDrehbarer Sensor bei Spiegelreflexkameras

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  • Jerret - 5. August 2008 reply

    @Toasti,

    danke für Dein Interesse.

    „Stören“ ist vielleicht nicht ganz das richtige wort. Wusste nicht, wie ich es besser ausdrücken soll.

    Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass ich mehrfach sagte, dass es doch praktisch wäre, wenn es die beschriebene Funktion gäbe und jetzt ein Hersteller genau das anbietet.

    Ich habe an meiner D80 einen Handgriff und da wackelt nichts.

    Gruß Jerret

  • Toasti - 5. August 2008 reply

    Hallo Jerret,
    was genau stört Dich denn am drehen? Eine gute Spiegelreflex hat auch einen ordentlich Hochformatgriff (wobei ich jetzt nicht diese angeschraubten Plastikdinger meine, die klappern ja schon beim ansehen). Kurzum, die meisten Kameras drehen doch automatisch auch das gemachte Photo und danach auch das Mäusekino mit. Rückenschmerzen also eigentlich ausgeschlossen.
    Das Stativ… wenn man nun häufig (grad bei People Shootings) hin- und herwechselt lohnt die Anschaffung eines Kugelkopfes. Ein Griff und ich bin im Hochformat und zurück.

    Und ich selbst arbeite extrem gerne mit einem Winkelsucher den es ja für fast alle Kameras gibt. Ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, weil man von oben durch den Sucher schaut. Hat aber zudem eine bessere Dioptrieneinstellung und 2fach Vergrößerung (sehr Genial für alles mögliche). Und wenn Du die Kamera drehst, dann drehste den Sucher einfach mit. Ergo, Du guckst immer von Oben und man mag schon nach kurzer Zeit dieses Feeling nicht mehr missen.

    Gruß
    Toasti

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