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Einen Tag Urlaub

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Wer wünscht sich das nicht? Ich habe mir heute einen solchen Tag gegönnt. Kurzfristig muss ich dazu sagen. Wie es in vielen Unternehmen üblich ist, beginnt jetzt die Urlaubsphase. Ich bin zwar erst in 3 Wochen an der Reihe, aber musste dennoch einmal ein verlängertes Wochendende haben.

Mein direkter Vorgesetzter und noch einige andere aus meiner Abteilung haben seit heute Urlaub. Die einen zwei, die anderen sogar drei Wochen.

All meine Kollegen haben sicher etwas vor. Jeder gestaltet seinen Urlaub anders. Völlig klar.

Als ich am Freitag kurzfristig entschieden hatte am Montag (also) heute einen Tag zu hause zu bleiben, habe ich aber nicht bedacht, dass ein Tag so völlig ohne Plan fast anstrengender sein kann als ein Tag auf Arbeit.

Der spinnt doch! Genau das habt Ihr doch soeben gedacht. Oder?

Als ich am Freitag die Genehmigung bekam einen Tag zu hause zu bleiben und somit ein verlängertes Wochenende anzutreten, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Natürlich wollte ich diese Gelegenheit nutzen, um etwas zu Entspannen. Auch im Anbetracht dessen, dass ich bald Urlaubsvertretung für meinen Kollegen machen muss.

Nun. Gestern bin ich natürlich dann auch nicht wie sonst üblich früh zu bett, denn ich musste ja nicht arbeiten, nein, ich blieb bis nachts um 3 Uhr wach. Habe die Zeit richtig genossen.

Heute Morgen stellte ich jedoch fest, dass ich gar nicht weiß, was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll. Ich habe mich dabei erwischt, dass ich durch die Wohnung schritt, ohne jedoch zu wissen, was ich vor hatte. Ein seltsames gefühl. Diese Stille. Nur ich verursachte geräusche. Schon beinahe unheimlich. Ich versuchte mich abzulenken und setzte mich vor den PC. Half nicht. Ich kam mir jedoch immer noch seltsam vor. Ich ging in die Stadt, kaufte mir neue Speicherkarten für meine D80 und schaute hier und dort. Ich langweilte mich.

Dieses Gefühl hatte ich offensichtlich vergessen. Es war so seltsam, dass sogar meinen alten Arbeitgeber und meine alten Kollegen besuchte. Schön sie mal alle wiedergesehen zu haben. Im stillen hatte ich wohl die Hoffnung, dass etwas Arbeit für mich anfällt. Bislang war es nämlich immer so, dass irgend etwas mit der dortigen client- Serverumgebung etwas nicht stimmte. Aber über Smalltalk kam ich auch diesmal nicht hinaus.

Also bin ich wieder nach Hause und hab mir eine Pizza gegönnt. Herrlich. Endlich mal nicht dieser „Fraß“ aus der Kantine. Und so verplämperte ich meinen freien Tag weiter. Dabei ist meine Liste der Dinge, die ich unbedingt noch erledigen muss, sehr lang.

Ich schätze, dass die plötzliche Umstellung von 180 auf 0 zu kruzfristig und ungeplant war. Ich kann es mir nicht anders erklären. Nun, der Tag ist fast rum. Das einzig positive war, dass ich auf einem Montag auschlafen konnte.

JerretEinen Tag Urlaub

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