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Vignettierung als Bildelement

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Die Vignettierung bezeichnet im Allgemeinen die Randabschattung eines Fotos. Das Foto wird also zu den Rändern etwas dunkler. Viele Fotografen stören sich an diesem Effekt, der durch den Abstand der Linsen zum Bildsensor und Blenden auftritt. Das Problem der Randabschattung tritt bei hochwertigen Optiken sehr viel schwächer oder sogar gar nicht auf als bei Optiken minderer Qualität.

Ich jedoch nutze Vignettierung und verstärke diese sogar oft. Das verfolgte Ziel ist dann meist, das Auge auf die Mitte des Bildes zu lenken und dem Auge ein Ende des Bildes zu geben, in gewisser Weise einen bildlichen Rahmen zu erstellen. Mit Vignettierung zu arbeiten ist beispielsweise dann sehr sinnvoll, wenn dem Foto die Hinleitung zum Motiv fehlt und das Motiv mittig für sich alleine steht.

Mit Adobe Photoshop oder Adobe Lightroom lässt sich eine Vignettierung nicht nur beseitigen, sondern auch sehr schön als Bildelement einsetzen. Dabei lässt sich die Stärke und die Form der Vignettierung individuell anpassen.

Bei den beiden folgenden Vergleichsbildern kann man deutlich die Bildwirkung der Vignettierung erkennen. Beim Foto ohne Vignettierung wirkt das Bild unruhig, da unwichtige Bildelemente vom Motiv ablenken und den Betrachter wieder aus dem Bild herausführen. Im Gegensatz dazu das Bild mit hinzugefügeter Vignettierung: Das Foto wirkt viel ruhiger, der Betrachter wird zum Motiv hingeleitet und verliert sich nicht in den unwichtigen Bilddetails. Das Bild ist in sich abgeschlossen.

Blume - ohne Vignettierung

Blume – ohne Vignettierung

Beispiel Vignettierung

Blume – mit Vignettierung

JerretVignettierung als Bildelement

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