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Jerret kehrt Windows den Rücken

4. Februar 2009 Jerret Keine Kommentare

So lange ich mit Computern arbeite, verfolgt mich Windows. Na ja, nicht ganz. Vor Windows hatte ich einen Atari 1024 ST. Aber unmittelbar nach der Atari Zeit, kam windows. Ein Quantensprung im Vergleich um Atari. Ich war von Windows derart geblendet, dass ich keine Augen für Alternativen hatte. Wenn man ehrlich ist, war zu Windows 3.11 Zeiten auch noch nicht viel anderes für den Privaten Anwender auf dem Markt. So hangelte auch ich mich also von einem Windows zum nächsten.

Es ist schon Jahre her, als ich den ersten Kontakt mit Linux hatte. Ich weiß gar nicht wie lange, aber es war eine SuSE 6.3. Ich weigerte mich zunächt etwas neues auszuprobieren, hatte aber dann doch allen Mut gefasst und istallierte mir dieses “neue” Betriebssystem. Seit dieser Zeit habe ich mich immer mehr von Windows abgenabelt. Es war aber ein eher schleichender Prozess.

Auf meinem jetztigen Desktop PC hat Windows nur noch zwei kleine Partitionen abbekommen. So zu sagen als “Gnadenstoß”. Einige Applikation laufen eben nicht unter einem Linux. Dennoch bin ich zur Zeit absolut gegen Windows! Bei windows habe ich das gefühl, nichts kontrollieren zu können und dann immer wieder diese unvorhergesehenen Abstürze. Zugegeben meine jetztige  Win XP Installation läuft schon recht lange sehr stabil. Aber im vergleich zu einem Linux…

Die Vorteile eines Linux liegen in meinen Augen klar auf der Hand. Die meisten Linux Distributionen sind open Source. Also frei verfügbar zum Download ohne weitere Lizenzkosten. Viele Programme, die man so braucht, sind ebenfalls open Source und stehen vergleichbaren Programmen für Windows in nichts nach. Oft ist es sogar so, dass es Programme gibt, die sowohl für Windows als auch für Linux compiliert bzw. entwickelt sind. So z.B. der bekannte Webbrowser Mozilla Firefox.

Vor einer Woche habe ich mir dann endlich ein Macbook Pro gekauft. Wieder eine kleine Umstellung! Dennoch bin ich froh, dass auch auf einem Macbook nichts anderes als ein Linux läuft. Herrlich! Die ersten gehversuche scheinen auch zu klappen. Mal schauen wann ich richtig Fahrt aufnehmen kann.

Ich denke, mit dem Kauf eines Mac habe ich einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan. Fragt sich nur noch, wie lange ich benötige die Lücke zu Windows endgültig zu schließen.

Ich kann jedem nur empfehlen Windows den Rücken zu kehren und endlich ein freier Mensch zu sein…

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Nikon D400 – Update

25. Januar 2009 Jerret Keine Kommentare

d400_tnAlle Welt spricht davon, dass die Nikon D400 die Nachfolge der Nikon D300 bald antreten wird. Sei es golem.de, kenrockwell.com, nikonblog.de oder ich selbst in meinem Beitrag Nikon D400, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Eines haben die Beiträge jedoch gemeinsam. Die technischen Spezifikationen und Neuerungen, die in den verschiedenen Beiträgen angegeben werden sind nahezu immer die selben.

Ich werde hier nicht weiter darauf eingehen, denn diese details habt Ihr bestimmt schon sehr häufig gelesen. Vielmehr möchte ich Euch berichten, was mein angestammter Fotofachhändler zum Thema Nikon D400 sagt. Ich hatte eine Verkäuferin des Händlers vor erscheinen der Nikon D90 über diese Kamera befragt. Damals hatten sich ebenfalls schon hartnäckig gerüchte zur Markteinführung der D90 verbreitet. Ich hatte darüber im Juli 2008 berichtet. Alle Angaben, die die Verkäuferin mir gegenüber machte, stimmten.

Was also hielt mich dieses mal davon ab wieder dort hin zu gehen und wie damals nach einem kleinen Smalltalk ganz geziehlt nach einer möglichen Nachfolge der Nikon D300 zu fragen.

Es kam mir vor wie ein Deschavu. Wieder wurde mir erählt, dass die aktuelle D300 jetzt “raus” muss, um Platz für etwas Neues zu schaffen. Das Neue wurde zwar nicht beim Namen genannt, aber wir können uns alle denken, was die gute Dame damit meint. Bei Nachfrage, wann es denn soweit sei, bekam ich leider keine genaue Antwort. Man wisse es nicht, die noch auf im Zentrallager liegenden D300 sind noch in recht hoher Stückzahl verfügbar.

Vor ca. einer Woche hatte der Händler im Schaufenster jede Menge Nikon D300 in Pyramidenform aufgebaut. Leider stand kein Preis daran, aber merkwürdig war es schon. So viele D300. Als ein guter Marktbeobachter fällt mir jedoch auf, dass die D300 aktuell in immer einem Preisverfall unterliegt. 1.199 Euro wie gestern gesehen, sprechen für sich. Noch vor zwei Monaten musste ich für meine D300 1.379 Euro auf den Tisch legen. Das spricht doch für sich. Auch die Kitpreise fallen rapiede. *ärger*

Fazit: Alles spricht für ein baldigen Rollout der Nikon D400.

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Linux – FTP-Server mounten

16. Januar 2009 Jerret 1 Kommentar

In den vergangenen zwei Tagen habe ich mich mit dem Problem beschäftigt, dass ich Speicherplatz eines FTP-Servers als Backupspeicher nutzen möchte.

Nun hieß es den freigegebenen FTP-Server mit folgenden Daten richtig einzusetzen:

  • IP: 123.456.789.111
  • User: gelma
  • Passwort: gelmapasswd

Da mein Server in Düsseldorf steht und diesen Blog und noch einige andere Projekte hostet und ich nicht zusätzliche Ressourcen auf meinem Server durch prozessorlastige oder speicherfressende Anwendungen verbrauchen wollte, musste eine einfache und ressourcenschonende Lösung her.

Ich bin Konsolenfetischist! Grafische Benutzeroberflächen verschwenden in meinen Augen nur wichtige Ressourcen, insbesondere auf Hardware, die nicht als Desktop-Client sondern als Server genutz werden. Also kam die Installation des X-Servers für mich nicht in Betracht. Eine Lösung auf Konsolenebene musste her.

Im Endeffekt gab es zwei Möglichkeiten, die für mich in Frage kamen. Zum einen ein FTP-Tool finden, das eine minimale grafische Unterstützung bietet wie Yast oder FTP-Verbindungen nur mit Hilfe der Konsole aufbauen.

Möglichkeit 1 – Midnight Commander:

midnightcommanderAls erstes kam mir der Midnight Commander (MC) in den Sinn. Er bietet sehr schöne Möglichkeiten Daten zu verwalten. Außderdem kann über Ihn auch eine Verbindung zu FTP-Servern eingerichtet werden. Klasse, dachte ich und schob via MC Daten auf den FTP-Server. Ich hatte nie zuvor den MC genutzt und wollte ihn natürlich näher kennenlernen. Beim Browsen durch die Menüs ist mir unter “Options” der Punkt “Virtual FS” aufgefallen.

Ich bin schon lange genug in Sachen Linux im “Geschäft”, um zu erkennen, was dies beteuten kann. Im gleichen Augenblick, als mir dieser Begriff auffiel, war für mich die Möglichkeit mit Hilfe des MC Daten via FTP auf einen FTP-Server zu übetragen gestorben.

Möglichkeit 2 – curlftpfs:

Der Begriff “Virtual FS” schreit für mich förmlich nach mount. Andere Filesysteme lassen sich doch auch ohne Probleme an ein Linux-System anhängen. Nach einigem Suchen bin ich schließlich auf den Begriff “curlftpfs” gestoßen. Mit Hilfe dieses Tools ist es mir dann auch gelungen. Ich habe es installiert (Abhängigkeiten zu libcurl und FUSE habe ich durch deren Installation beheben können) und folgenden Befehl auf der Konsole als root ausgeführt:

curlftpfs gelma:gelmapasswd@123.456.789.111 /FTP-Verzeichnis

Hinweis: Das im Befehl angegebene Verzeichnis muss vorher erstellt sein, ansonsten wird der Befehl nicht ausgeführt.

Schon ist der Speicherplatz des angegebenen FTP-Servers unter /FTP-Verzeichnis verfügbar. Das absolut prositive an der ganzen Sache ist, dass ich nun all meine Backupskripte so nutzen kann, als würde ich mein Backup in ein normales Verzeichnis schreiben wollen. Herrlich!

Tipp:

Wer beim Installieren Hilfe benötigt oder auf Probleme stößt sollte sich den Beitrag “FTP-Server unter Linux mounten” von Jens Kruppa durchlesen. Dort gibt es viele Hilfestellungen bei verschiendensten Problemen.

Leider habe ich seinen Beitrag erst gefunden, als bei mir schon alles lief. Ich hätte mir viel Mühe ersparen können.

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Leguan – Erstes Bild 2009

14. Januar 2009 Jerret 1 Kommentar

Viele Leute sprechen mich immer wieder darauf an, dass ich die Fotografie vernachlässige. Ich gebe zu, dass ich aktuell wenig Zeit in die Fotografie investiere. Das schlechte Wetter hier im Norden, mein Beruf, mein Aquarium und dieser Blog sind argumentative Gründe dafür.

Gestern abend habe ich mir dennoch ein Bild aus meinem Portfolio gegriffen und etwas daran rumgebastelt. Obwohl das Bild bereits im letzten Jahr während meines Sommerurlaubes auf Teneriffa aufgenommen wurde, bezeichne ich es als mein erstes Werk in diesem Jahr.

Vielleicht gefällt es ja jemand von Euch:

leguan

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WinSCP – Daten durch die Firewall

8. Januar 2009 Jerret Keine Kommentare

In dem Artikel “SSH auf Port 443…” habe ich bereits ausführlich darüber berichtet, wie ein Serveradministrator trotz Firewall auch z.B. vom Arbeitsplatzrechner seinen Rootserver/V-Server nahezu unbemerkt verwalten kann.

Um einen Server richtig zu administrieren kommt der Administrator oft nicht darum herum Daten auf den Server zu übertragen. In der Regel wird aber vom Arbeitgeber ein Datentransfer per FTP oder SCP durch entsprechende Firewalleinstellungen unterbunden.

Da das SCP-Protokoll ebenfalls auf dem SSH-Protokoll basiert und die Administration des gewünschten Servers bereits wie im genannten Artikel funktioniert, besteht nun die Möglichkeit auf dieser Welle mitzuschwimmen und mit dem Tool WinSCP nach angepassen de Einstellungen fast unbemerkt Daten vom Server und zum Server zu laden.

Die serverseitige Konfiguration bleibt dabei wie im Artikel “SSH auf Port 443…” identisch. Clientseitig ist WinSCP wie folgt einzurichten. Hier beschränke ich mich auf zwei Screenshots und nur kurzen Erklärungen:

Zunächst muss WinSCP gesagt werden welcher Proxy mit welchem Port zur Datenübertragug mit dem HTTP-Protokoll genutzt wird. Darüber läuft dann auch der Internetdatenverkehr an der Firewall vorbei. Hier sind natürlich die richtigen Daten des Proxy zunächst in Erfahrung zu bringen und anschließen hier einzutragen.

Im zweiten Schritt gebe ich WinSCP die Verbindungsdaten bekannt. Durch Angabe der Portnummer 443 spiele ich dem Proxy meines Arbeitgebers vor, dass ich verschlüsselte Internetdaten übertrage. Durch Auswahl des Protokolls die Daten nun tatsächlich verschlüsselt und man kann dann nach einem Klick auf “Login” die Datenübertragung zum und vom Server beginnen. Für einen Netztwerkadminstrator sieht es oberflächlich so aus, als würden verschlüsselte Internetseiten aufgerufen.

wscp2

wscp1

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Fundstück des Tages

30. Dezember 2008 Jerret 2 Kommentare

Gesichtsdeformationen der feinsten Art. Beim Winkelsen gefunden und herrlich über die Gesichtsentgleitungen geschmunzelt. Zugegeben, nicht ganz ohne Fremdeinwirken verursacht, aber dennoch auf freiwilliger Basis bezogene Prügel in Slowmo zu zeigen…. Genial!


Slow Motion Punches to The Face from Eduardo Wydler on Vimeo.

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Jerret.de wird “international”

16. Dezember 2008 Jerret 5 Kommentare

uebersichtJerret.de wird “international”. Das ist die erfreuliche Bilanz, die ich nach einem Jahr Bloggen ziehen kann.

Gestern war ein ausgesprochen guter Tag für mein Blog.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht über Zugriffszahlen auf mein Blog zu berichten, aber was gestern passierte ist hat mich so “geschockt”, dass ich es einfach erzählen muss.

Schon einige Zeit nutze ich ein Plugin, um meine Seiten bzw. Beiträge auch mehrsprachig anbieten zu können. Das gute an diesem Plugin ist, dass einmal übersetzte Beiträge ebenfalls bei google indexiert werden. Klasse Sache. Bevor ich dieses Plugin einsetze ist die gezeigte Karte (Google Analytics) überwiegend weiß geblieben. Seit einigen Wochen ändert sich dieses jedoch stätig, so dass auch mehr und mehr Besucher aus anderen Ländern meinen Blog besuchen.

Gestern aber passiert etwas mekwürdiges. Ich bekam ständig E-Mails auf mein Handy gepusht. Jede Stunde eine. Ich habe auf meinem Server einige Überwachungsskripte laufen. Unter anderem auch ein Skript, welches den ausgehenden Datenverkehr überwacht und in dem Fall, dass eine gewisse Datenmenge pro Stunde überschritten wird, mir eine E-Mail zukommen lässt.

Ich war ziemlich nervös, da ich ständig diese Mails bekam und ich nicht sofort die Möglichkeit hatte auf meinen Server zuzugreifen. Als ich das konnte und sah, dass mein Server normal arbeitet, stellte ich schnell fest, dass allein durch extrem viele Seitenaufrufe dieser Traffic verursacht wurde.

Aber woher kamen all diese Besucher?

Schnell in die Blog Stats geschaut und schon hatte ich den “Übeltäter”. Beim Zurückverfolgen des verweisenden Links, landete ich auf einer japanischen Internetseite. Keine Ahnung, was die Seite beinhaltete. Für mich sah es jeoch nach einer Seite aus, die sich mit technischen Gütern befasst. Offensichtlich können dort auch Kommentare hinterlassen werden. So auch in meinem Fall. Irgendjemand hat auf dieser Seite einen Link zu einem Beitrag von mir gesetzt.

Schaut selbst!

Bin begeistert…

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Nikon D90 – Test

2. Dezember 2008 Jerret 1 Kommentar

Nun ist die Nikon D90 schon einige Zeit auf dem Markt. Ich selbst habe sie noch nicht in der Hand gehabt, um ein sachliches Urteil abgeben zu können. Zum Glück gibt es andere, die ebenfalls wert darauf legen, kaufinteressierte in ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. So auch Markus Dollinger’s Magazin für interessierte Menschen “…nachbelichtet”.

In dem Beitrag “Hands-On Nikon D90” wird die Nikon D90 mit anderen Kameras von Nikon vergleichen. Wie ich finde… sehr sachlich.

Ich kann mich guten Gewissens diesem Bericht anschließen, obwohl ich die D90 selbst noch nicht getestet habe.

Danke Markus…

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Nikon D3x – Portfolioerweiterung

1. Dezember 2008 Jerret 6 Kommentare

In meinen Berichten Nikon D3X und Nikon D3x oder D4? habe ich ja bereits die Vermutung ausgesprochen, dass eine Nikon D3x bald kommt.

Heute nun hat Nikon das neue Flagschiff bei den digitalen Spiegelreflexkameras vorgestellt. Die Nikon D3x.

Schaue ich in die Produktdetails der Pressemitteilung, stelle ich schnell fest, dass sich bis auf die Auflösung nicht viel wesentliches verändert hat. Spricht für die schon herausragende Qualität der Nikon D3.

Mein erster Einduck ist daher eher verhalten. Dennoch ist die Portfolioerweiterung durch die D3x duchaus sinnvoll, um im Megapixel mit Canon mithalten zu können.

Mein kurzes Fazit:

Wer nicht unbedingt eine so hohe Auflösung braucht, ist mit der Nikon D3 bereits gut beraten. Die angegebene unverbindliche Preisempfehlung der D3x ist mit 6,999 Euro in meinen Augen etwas utopisch. Realistischer ist wohl eher 6.000,00 Euro. Bei der D3 wird sich der Preis bald stabilisieren. Hier würde ich bei einem Preis von ca. 3.500,00 Euro zu einem Kauf raten.

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Video mit Canon 5D Mark II

27. November 2008 Jerret 1 Kommentar

Was man für geile Videos mit der Canon D5 Mark II produzieren kann zeigt Vincent Laforet. Müsst Ihr sehen…

Hammer.

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