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Linux auf Acer easyStore H340

“Der Acer ASPIRE easyStore H340 ist eine kleine meist für den Heimbetrieb einsetzbare Storagelösung. Des weiteren lässt sich mit dem vorinstalliertem Windows Home Server der easyStore auch als Mediaserver einsetzten. Der im H340 verbaute Prozessor (Atom 1,6 GH) und Arbeitsspeicher (2 GB) sind dafür vollkommen ausreichend. Ferner lässt sich der easyStore mit diversen Applikationen erweitern, so dass aus dem kleinen Würfel ein kleines Multifunktionswunder wird, der im Gegensatz zu anderen Storagelösungen sehr leise seinen Dienst tut.”

Das waren die einleitenden Worte des  Posts “Grafikkarte für den Acer Aspire easyStore H340″ vor kurem hier in diesem Blog. Ich berichtete wie man den Acer Aspire easyStore H340 zu einem vollwertigen Desktop-PC umrüstet. Diese Umrüstung ist Voraussetzung und Ansazpunkt für diesen Post.

Viele stehen einer Storagelösung basierend auf dem Betriebssystem Windows Home Server oder generell Windows jedoch skeptisch gegenüber. Insbesondere beim Acer easyStore H340 ist das Betriebssystem auf einer Partition der ersten Festplatte installiert. Obwohl dem Besitzer des easyStore H340 duch die sogenannte “Ordnerduplizierung” Datensicherhiet suggeriert wird, sind die Daten nicht wirklich sicher. Sollte die erste Festplatte (Systemplatte) ausfallen, so ist der H340 nicht mehr lauffähig.

Tipp:

Die nicht beschädigten Festplatten lassen sich in externe USB-Gehäuse einbauen und dann ganz normal als externes Laufwerk an einen PC anschließen. Die Daten lassen sich dann mühsam von den einzelnen Festplatten zusammensuchen.

Installation von Linux auf dem Acer Aspire easyStore H340

Nach dem Einbau der Grafikkarte und dem Setzen des Jumpers funktioniert der easyStore H340 grundsätzlich wie ein normaler Desktop-PC. Für die Installation muss nun im BIOS die Bootreihenfolge geändert werden. Um ins BIOS zu gelangen drückt man beim Bootvorgang die “Entfernen”-Taste.

Da der easyStore über kein Optisches Laufwerk verfügt, muss ein alternatives Bootmedium angeschlossen werden. Hier empfiehlt es sich ein externes Optisches Laufwerk zu nutzen oder ein USB-Stick mit einem bootfähigem Linux-Image anzuschließen. Ist das Bootmedium im BIOS entsprechend ausgewählt und das Bootdevice wird erkannt, kann die Installation von Linux beginnen.


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  1. selaviano
    4. August 2010, 12:17 | #1

    Hallo zusammen,

    Hat es schon jemand geschafft, daß der suspend to disk/rom funktioniert? Bei mir fährt er sauber runter aber bootet sofort wieder!?

    Gruß an alle

  2. frunsel
    8. Juli 2010, 11:04 | #2

    findest du bei ebay als Beispiel
    @xero

  3. xero
    30. Juni 2010, 00:22 | #3

    Tom :
    nur mal so als tip falls das noch wer machen möchte: eine grafikkarte ist dafür nicht notwendig, da der h340 bereits eine integrierte grafik verbaut hat, es reicht ein einfaches adapterkabel, materialkosten wenige cent

    Welches Adapterkabel wird da benötigt?

  4. 22. Juni 2010, 09:48 | #4

    Könnte nicht einer mit Graphikkarte mal ein Minimalsystem mit grub2 installieren, welcehs sich mit DHCP ans Netz hängt und SSH startet? Dann könnte jeder selber das durch was anderes ersetzen.

  5. Tom
    12. Juni 2010, 20:18 | #5

    nur mal so als tip falls das noch wer machen möchte: eine grafikkarte ist dafür nicht notwendig, da der h340 bereits eine integrierte grafik verbaut hat, es reicht ein einfaches adapterkabel, materialkosten wenige cent

  6. rabos
    11. Juni 2010, 14:46 | #6

    Hallo zusammen,

    also nachdem ich auf meine WHS Daten nicht mehr zugreifen konnte,
    habe ich eine externe Grafikkarte eingebaut, eine externe Tastatur u. DVD-Laufwerk angeschlossen und den internen Jumper umgestellt. Per angeschlossenen Monitor konnte ich im Bios die Laufwerksreihenfolge zum Booten ändern. ich habe dann mit verschiedenen Betriebssystemen experementiert. Es liefen: Opensuse 11.2, Windows Server 2008 , Windows 7, Ubuntu Desktop. Wobei mir Opensuse etwas besser gefällt als Ubuntu. Selbst die NTFS-Unterstützung für meine laufwerksfreigaben laufen.
    Viele Grüsse
    rabos

  7. Hartmut
    4. März 2010, 14:35 | #7

    Hi Jerret,

    Du schreibst:
    “Obwohl dem Besitzer des easyStore H340 duch die sogenannte “Ordnerduplizierung” Datensicherhiet suggeriert wird, sind die Daten nicht wirklich sicher. Sollte die erste Festplatte (Systemplatte) ausfallen, so ist der H340 nicht mehr lauffähig”

    Meines Wissens (hab’s aber noch nicht ausprobiert) stimmt das so nicht ganz, denn man kann den WHS in zwei Versionen installieren:
    1. so, dass der Computer in einen jungfräulichen Zustand versetzt wird, also 1 Partition für das BS, den Rest der Platten (als ein großes, zusammengefasstes Volume) für Ordnerduplizierung, Datensicherung der angeschlossenen PCs. Dann ist natürlich alles futsch, was vorher auf dem Server war.

    2. Nur das Betriebssystem wird neu installiert, die vorhandenen Daten werden dann eingebunden.

    Wenn das so stimmt, dürfte die Datensicherheit beim Ausfall der 1. Platte doch gegeben sein, (zumindest für die Ordnerduplizierung für die auf dem WHS abgelegten Daten) oder? Die Backups der angeschlossenen PCs sind aber dann glaub ich auch dahin, da sie nicht dupliziert werden.

    Gruß,
    Hartmut

  8. Tux3
    7. Februar 2010, 21:22 | #8

    Danke für die ausführliche Antwort.
    Leider müsste ich mir erst eine Graphikkarte erst besorgen, so daß ich zumindest mal einen Versuch wagen würde. Im schlimmsten Fall kann ich ja immernoch später eine Karte anschließen und alles direkt am NAS installieren.
    Ubuntu installiert ja soweit ich weiß auch einen recht generischen Kernel (zumindest in der Desktop Version) und der Acer-Würfel dürfte ja auch keine allzu exotische Hardware haben.

  9. 7. Februar 2010, 20:52 | #9

    Hallo Tux3,

    vielen Dank für Deinen Kommentar.

    Grundsätzlich würde ich die Installation von Linux direkt auf dem easyStore H340 vorziehen. Zwar ist eine Installation des OS in einem anderen Rechner denkbar, aber nicht unbedingt zu empfehlen. Da auch Linux bei der Installation hardwarespezifische Einstellungen und Teiberinstallation vornimmt, kann ich mir nicht vorstellen, dass ohne viel Aufwand einer Installation aus einem fremden System zu realisieren ist.

    Eine Möglichkeit wäre evtl. die Installation von Linux in einem anderen Rechner zu beginnen und unmittelbar vor dem ersten Bootvorgang die Installation abzubrechen und die Fesplatte in den easyStore H340 einzubauen. Nun sollte bereits ein bootfähiger MBR vorliegen und der easyStore bootet vor der Installation der Treiber. Dennoch benötigst Du Ein- und Ausgabegeräte, um die Installation abzuschließen.

    Wenn eh Ein- und Ausgabegeräte vorhanden sind, kannst Du die Installation gleich mit dem Acer durchführen. Auf Deine Frage, was genau im BIOS einzustellen ist, kann ich gar nicht mehr genau antworten. Ich habe die Installation schon vor einiger Zeit vorgenommen und anschließend Grafikkarte als auch Jumper wieder entfernt, so dass ich nicht mehr nachschauen kann. Aber letzendlich war das BIOS aufgebaut wie alle anderen. Da ich kein externes DVD-Laufwerk hatte habe ich mir einen Bootfähigen USB-Stick mit Ubuntu erstellt und im BIOS eingestellt, dass das erste Bootdevice USB sein soll.

    Gruß Jerret

  10. Tux3
    7. Februar 2010, 20:18 | #10

    Hi, ich will mir das gute STück ebenfalls als Linux-Server zulegen. Bisher habe ich immer nur von der Methode gelesen, eine Graphikkarte einzubauen und Linux direkt am H340 zu installieren.
    Da das Gerät aber normale SATA Platten hat, müßte es doch auch funktionieren, wenn man die Platten am PC einbaut und dort das OS installiert, oder gibt es etwas, das das verhindert?
    Was genau muß man noch im BIOS einstellen? Ich hätte angenommen, daß das Gerät einfach vom MBR der ersten Platte bootet.

  1. 28. August 2010, 11:06 | #1
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