Archiv

Archiv für die Kategorie ‘IT’

Webserver Apache durchstarten

22. September 2008 Keine Kommentare

Apache ist wohl der am weitesten verbreitete Webserver. Ein Leben als Webseiteninhaber bringt immer neue Erkenntnisse zum Apache, die es erforderlich machen, dass der Webserver neu gestartet werden muss.

Webserver Neustart (normal bzw. graceful)

Ein Neustart des Webservers ist sehr leicht. Dazu gibt es einen Befehl (Es gibt noch mehr Möglichkeiten, gehe hier jedoch nicht darauf ein…). Ein Neustart kann nur mit root-Rechten ausgeführt werden:

  1. /etc/init.d/apache2 restart ->(Standard)
  2. rcapache2 restart -> (Suse Linux typisch)

Nachteil

Ein solcher Neustart hat aber bei viel frequentierten Webseiten einen großen Nachteil. Alle bestehenden Prozesse des Webservers werden beendet und damit die evtl. bestehenden Clientverbindungen. Dieses ist oft nicht gewünscht.

Lösung – graceful restart

Der Webserver kann auch “Anwenderfreundlich” neu gestartet werden. Dabei werden alle Clientverbindungen solange aufrecht bis die Verbindung von Nutzer selbst unterbrochen wird. Erst dann wird auch diese Verbindungen beendet.

  1. /etc/init.d/apache2 graceful (Standard)
  2. rcapache2 graceful -> (Suse Linux typisch)



Verwandte Themen:

Permalinks in WordPress ändern
mod_rewrite aktivieren
MySQL – automatischer Restart

KategorienIT Tags: , ,
Post ausdrucken Post ausdrucken

Serverumzug

15. September 2008 Keine Kommentare

Es ist vollbracht. Endlich bin ich mit meinen sämtlichen Domains und auch mit diesem Blog auf einen anderen Server umgezogen. Die vorherige Lösung eines V-Servers hat mir nicht mehr gefallen. Die Performace war schlecht, das Arbeiten auf der Konsole oft sehr zeitintensiv und der Support meines alten Providers war mehr als dürftig.

Klar, alle Aufgaben hat der V-Server noch bewältigen können, aber die stätig ansteigende Besucherzahl hätte irgendwann zu einem Problem fürhen können.

Ich freue mich, durch den Umzug auf einen richtigen Server, nun die Leistung bieten zu können, die man im allgemeinen von Webseiten bei entsprechender Bandbreite erwartet.

Der Server:

Prozessor:
AMD Athlon 64 X2 5600+ Dual Core
Arbeitsspeicher:
2 GB DDR2
Festplatte:
2 x 500 GB SATA II
Netzwerkkarte:
1 GBit

Das in aller Kürze. Damit sollte ich für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet sein.

KategorienIT Tags:
Post ausdrucken Post ausdrucken

Aspire one – Desktop anpassen

18. Juli 2008 1 Kommentar

In meinem Bericht Acer Aspire one habe ich bereits meine Meinung zum Acer in der Linuxversion niedergeschrieben. Obwohl ich auf den Acer ein anderes Linux installieren würde, kann ich ja dennoch kurz beschreiben wie man den Desktop nach eigenen Wünschen anpassen kann.

Bei dem Acer Aspire one setzt man auf eine leicht verständliche grafische Oberfläche, die mit XML gestaltet wurde. Man muss nun nicht großartig Programmieren können um doch Anpassungen vornehmen zu können.

In der Datei /home/user/.config/xfce4/desktop/group-app.xml (öffnet in neuem Browserfenst) ist die Konfigruration für den Desktop abgelegt. Wenn man sich die Datei auf dem Aspire one anschaut, stellt man schnell fest, dass hier die Verknüpfungen zu den einzelnen Anwendungen konfiguriert werden. Ich gehe jetzt hier nicht auf jede Zeile ein, aber durch Ein- und Auskommentieren einzelner Zeilen in den definierten Gruppen, kann man Anwendungen ein- oder ausblenden.

Das Hinzufügen neuer “app sequence” in eine Gruppe ermöglicht es neu installierte Anwendungen ebenfalls auf dem Desktop anzeigen zu lassen. Die dabei zu definierenden “sequence=”Nummer“” gibt die Reihenfolge der Anwendungssymbole (Icons) vor. Vergibt man hier doppelte ID´s werden die Symbole übereinandergelegt. Sieht nicht sehr schön aus.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Datei:

<group>
<id>8</id>
<sequence>7</sequence>
<directory_file exec=”" tag_background=”/usr/share/backgrounds/images/green-bk-title.png”>/usr/share/desktop-directories/Files.directory</directory_file>
<background_picture>/usr/share/backgrounds/images/green-bk-large.png</background_picture>
<app is_arrow=”1″ name=”" sequence=”0″>/usr/share/applications/green-back.desktop</app>
<app sequence=”1″>/usr/share/applications/Document.desktop</app>
<app sequence=”3″>/usr/share/applications/Picture.desktop</app>
<app sequence=”2″>/usr/share/applications/Music.desktop</app>
<app sequence=”4″>/usr/share/applications/Video.desktop</app>
<app sequence=”5″>/usr/share/applications/Download.desktop</app>
<app sequence=”6″>/usr/share/applications/Thunar.desktop</app>
</group>

Wer noch etwas tiefer einsteigt, kann sogar den Desktop nach seinen eigenen Wünschen in Farbe und Form neu definieren. Das ist aber viel “Fummelarbeit” und erfordert einige Kenntnisse in XML-Programmierung.

Viel Spaß…

KategorienIT Tags:
Post ausdrucken Post ausdrucken

Acer Aspire one

17. Juli 2008 Keine Kommentare

Heute war es soweit. Ich bekam das Acer Aspire one zum Testen. Das Aspire one gibt es in zwei (ungeachtet der Farbauswahl). Eine Linux- und eine Windows XP Variante.

Zum Testen hatte ich die Linuxvariante mit 1.6 GH Atom Prozessor, 8 GB SSD Flasch Speicher und 512 MB Arbeitsspeicher. Nur, um einmal die technischen Eckdaten genannt zu haben.

Da ich als eingesessener Linuxer weiß, was mit diesen Leistungsmerkmalen möglich sein sollte, bin ich voller Erwartung auf gute Performance gewesen.

Der Aspire one, der dem Eee-PC von Asus die Stirn bieten soll hat fast den Boom verpasst. Ich bin in der glücklichen Lage auch den Eee-PC getestet zu haben und muss leider feststellen, dass mich der Aspire one auf ganzer Linie enttäuscht hat.

Zwar liegt der Aspire one in Sachen Optik und Ergonomie weit vor dem Eee-PC, aber die Performance war gefühlt jedoch schlechter als beim Eee, obwohl die Leistungsmerkmale etwas anderes hätten vermuten lassen.

Die Stuktur des Desktop eben so intuitiv wie beim Eee-PC. Hier ist es Geschmackssache des Anwenders. Vorteilhaft beim Aspire one fand ich jedoch, dass zu jedem “Hauptthema” direkt auch Anwendungen auf dem Startbildschirm zu sehen waren.

Die Anwendungen sind Standardanwendungen, die man bei Linux findet. So findet man beim Aspire one nahe zu die gleiche Software wie beim Eee-PC. Zum Beispiel OpenOfice.org Mozilla Firefox. Besser Einfacher als beim Eee-PC ist die Netzwerkverwaltung aufgebaut. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass ich nicht so viele Möglichkeiten hatte, mein Netzwerk nach meinen Wünschen zu konfigurieren, als beim Eee. Einige Anwendungen beim Aspire ließen sich nicht ohne “Gewalt” schließen und auch beim Arbeiten hakte es ab und an.

Ein Blick auf die Konsole enthüllte mir die eigentliche Struktur des installieren Linux des Aspire one. Linux ist Linux. Grudsätzlich ja. Aber bei dieser Version, ich bin debian oder Suse gewohnt, musste ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es fehlte einfach irgendwie alles. Das kann auch eine voreingenommene Meinung sein, aber die schlechte Performance lässt sich nicht wegreden.

Wie dem auch sei. Ich habe nach ca. 2,5 Std. das Testen abgebrochen.

Urteil:
Ok, aber das Gefühl eines buggigen Betriebsystems einer buggigen Benutzeroberfläche bleibt.

Fazit:
Bootreihenfolge ändern und anderes Betriebsystem Linux installieren.

Update:
In dem Artikel Aspire one – Desktop anpassen beschreibe ich kurz, wie man den Desktop nach eigenen Wünschen anpassen kann.

KategorienIT Tags:
Post ausdrucken Post ausdrucken

WordPress 2.6 – Neue Funktionen

15. Juli 2008 Keine Kommentare

Seit kurzem ist die neue WordPress Version veröffentlicht. Ich habe sie getestet. Auf den ersten Blick scheint alles beim Alten. Schaut man jedoch genauer hin, so stellt man schnell fest, dass einige Funktionen hinzugekommen sind.

So gibt es jetzt eine Themevorschau. Bei früheren WordPress Versionen konnte man erst im Livebetrieb sehen, wie ein gewähles Theme aussieht. Das ist jetzt anders. Bei der Auswahl eines neuen Themes wird erst ein Vorschaulayer eingeblendet, wo man das neue Theme nicht nur anschauen kann, sondern auch testen kann.

Die Unterstützung von Google Gears, soll beispielsweise Bilder Skripte und CSS-Dateien lokal auf dem Rechner ablegen. So soll das Laden des eigenen Blogs imens beschleunigt werden. Wenn man mich fragt, ist das sinnlos. Ich möchte doch schließlich genau wissen, wie mein Blog performt. Außderdem hat das keinen Vorteil für Leser des Blogs.

Sehr schön ist jetzt auch die Trennung von aktiven und deaktiven Plugins. Dies verbessert die Übersichtlichkeit.

Das Versehen der Bilder mit Bildtiteln ist ab sofort möglich. Das grenzt die Bilder zukünftig noch besser vom Text ab und gibt die Möglichkeit Kernaussagen direkt dem Bild zuzuordnen. Klasse Doch nicht so klasse. Im Editor wird um das Bild noch ein grauer Rahmen gesetzt. Aber bei meinem Theme Funktioniert das nicht… Leider!!!

Nikon D3 - Ein Traumbody

Nikon D3 - Ein Traumbody

So soll es eigentlich aussehen:

Eine weitere Kleinigkeit, die Verbessert wurde, ist die Anzeige, dass neue Plugins verfügbar sind. Dies ist genau so realisiert, wie bei den Kommentaren. Das lässtige nachschauen, ob es denn aktualisierungen bei den Plugins gibt, fällt weg. Endlich!

Hinweis auf aktualisierte Plugins

Hinweis auf aktualisierte Plugins

Im Pluginbereich selber ist es nun möglich eine beliebige Anzahl von Plugins auszuwählen und diese zu deaktivieren oder zu aktivieren. Es ist nicht mehr nötig für jedes Plugin seberat eine Aktion auszufürhen. Sehr praktisch! Schade nur, dass dieses nicht auf zu aktualisierende Plugins zutrifft. Hier muss noch jedes Plugin einzeln aktualisiert werden. Bleibt also weiterhin mühsam.

Sehr schön ist auch die neu eingeführte Versionierung für Beiträge. Hier hat der Autör die Möglichkeit, wenn er aktiv beim Schreiben eines Beitrages zwischenspeichert, andere zuvor gesicherte Versionen wieder aufzurufen. Hier muss nicht wieder “zurückgearbeitet” werden.

So, dass sind ein paar Verbesserungen, die in WordPress 2.6 vorgenommen wurden. Zudem gab es noch ca. 190 Bugfixes. Man darf gespannt sein…

KategorienIT Tags: ,
Post ausdrucken Post ausdrucken

Top Beitrag – Auflösung des Eee-PC verändern

15. Juli 2008 Keine Kommentare

Ich muss mich wundern. Jetzt gibt es den Eee-PC von Asus bereits bereits einige Monate. Inzwischen sind neuere Versionen des Eee-PC und diverse Konkurrenzprodukte auf dem Markt. Als der Hype mit dem Eee los ging, habe einen Beitrag darüber geschrieben, wie man die Auflösung des Eee-PC verändern kann.

Dennoch ist der Beitrag noch immer enorm gefragt. Falls Ihr ihn lesen wollt, ist hier der Link dazu:

http://jerret.de/computer/auflosung-eee-pc.html

Wenn nur jeder meiner Beiträge so viel Leser hätte, dann bräuchte ich einen performanteren Server…

KategorienIT Tags:
Post ausdrucken Post ausdrucken

Deine Firma – Top-Level-Domain

27. Juni 2008 Keine Kommentare

Das Internet. Jeder kennt es. Unter Domainnamen (Internetadressen) kann sich jeder etwas vorstellen. So weiß man, dass Internetadressen mit den Endungen .org, .mil, .edu oder .com auf inhaltliche Kriterien wie Kommerzialität, Militär oder Bildungseinrichtungen verweisen.

Anders hingegen Länderspezifische Endungen. So ist ziemlich eindeutig, dass .de oder .nl auf die Länder Deutschland und Niederlande stehen.

Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat kürzlich beschlossen die Gesetze für die Top-Level-Domain Vergabe zu lockern. So soll es bereits kommendes Jahr möglich sein eigene Top-Level-Domains zu registrieren.

Wäre das klasse! Eine eigene Domain, die z.B. http://www.museum.kiel lautet. Das lässtige “.de” fällt weg.

Ein kleiner Harken ist jedoch dabei. Der Spaß soll zwischen 100.000 und 500.000 US-Dollar kosten.

Nichts für mich also…

Quelle : http://www.macnews.de/…/ICANN_lockert_Gesetze_fuer_Domainendungen_/109374.html

KategorienIT Tags:
Post ausdrucken Post ausdrucken

Eee-Pc und der UMTS Stick MC950D

16. Juni 2008 Keine Kommentare

Wer mit dem Eee-PC von Asus ins internet möchte hat so einige Möglichkeiten. Wer zu dem auch noch mit diesem Gerät mobil ins Internet möchte, kann da schon auf nicht mehr all zu viele Möglichkeiten zurückgreifen.

In meinen Beiträgen…

… beschreibe ich bereits einige Wege, um mit dem Eee mobil ins internet zu gelangen.

Und in diesem Beitrag sollen auch diejenigen von Euch glücklich gemacht werden, die einen Novatel MC950D UMTS Stick besitzen. Diese “Anleitung” ist sehr kurz, denn eine schon beschreibenen Anleitung zu wiederholen macht keinen Sinn.

Es ist lediglich ein Schritt notwendig um diesen UMTS Stick mit dem Eee-PC zum Laufen zu bringen. Ein zweiter Schritt ist dabei optional, hilft aber, wenn man z.B. eine Internetverbindung zu Vodafone DSL nicht manuell einrichten möchte.

  1. Dem Eee-Pc den UMTS Stick bekannt machen
  2. Anleitung von “betavine” befolgen – (optional)

Wenn beide Schritte auf Dich zutreffen ist, genau diese Reihenfolge zu beachten!!!

Dem Eee-PC den UMTS Stick bekannt machen

Von Haus aus kann der Eee-PC nicht mit dem UMTS Stick arbeiten, da dem Kernel entsprechende Module fehlen. D. h., Hersteller und Gerät sind dem Kernel unbekannt. Jeglicher Versuch das Gerät als Modem zu starten werden fehlschlagen. Der UMTS Sick wird lediglich als Speichermedium erkannt.

Um dem Eee-PC jedoch klar zu machen, dass der UMTS Stick auch als solcher arbeiten soll müssen wir dem Kernel den Hersteller und das Gerät bekannt geben. Dazu muss im System die Datei

ausgetauscht werden.

Zu finden unter:

  • /lib/modules/2.6.21.4-eeepc/kernel/drivers/usb/serial/usbserial.ko

Jetzt sollte der Stick beim Einrichten einer UMTS/HSDPA Verbindung ohne Probleme gefunden werden. Wie das geht beschreibe ich in diesem Beitrag:

Anleitung von “betavine” befolgen

Diese Anleitung zeigt, wie die Software “Vodafone mobile connect” installiert wird. Diese Software ist sehr komfortabel und bietet z.B. auch eine Verbrauchskontrolle und vieles mehr.

Hier möchte ich einfach auf einen Link verweisen, denn ich würde die Vorgehensweise nicht anders beschreiben wollen. Lediglich in deutscher Sprache.

Viel Spaß beim Surfen

KategorienIT Tags: ,
Post ausdrucken Post ausdrucken

Internet mit Eee-PC – mobil

10. Juni 2008 Keine Kommentare

Ich habe in meinen Berichten “Internet mit Eee-PC” und “Handy als Router” bereits Möglichkeiten aufgezeigt, wie man mit dem Eee-PC von Asus auch ohne LAN/WLAN eine Internetverbindung herstellen kann.

In diesem Bericht möchte ich eine weitere Möglichkeit beschreiben, mit dem Eee-PC unterwegs im Internet zu Surfen.

Dazu ist dieser HSDPA USB Stick von T-Mobile notwendig. Die Installation ist denkbar einfach und wird hier Schritt für Schritt beschrieben. Ich gehe davon aus, dass jemand, der diesen Stick hat genau weiß, wozu er dient und welche Kosten durch den Einsatz entstehen können.

Eee-PC einschalten und HSDPA USB Stick anschließen

Der Eee-PC hat insgesamt 3 USB Schnittstellen. Nach dem das Gerät hochgefahren ist muss über eine dieser Schnittstellen nun der HSDPA USB Stick mit dem Eee-PC verbunden werden. Jetzt müsste der Stick in kurzen Intervallen über die Bereitschaftsanzeige grünlich blinken. Dieses Blinken signalisiert lediglich, dass der Stick mit Strom versorgt wird und für den Einsatz bereit ist.

Internetverbindung einrichten

Im Bereich Internet der Punkt Netzwerk ausgewählt werden. Anschließend öffnet sich der Dialog zum einrichten von Netzwerkverbindungen. Hier werden auch LAN oder WLAN Netzwerke eingerichtet.

Hier muss jetzt über “Erstellen” eine neue Verbindung eingerichtet werden. Der nachfolgende Assistent hilft dabei den HSDPA USB Stick einzurichten und die Internetverbindung zu konfigurieren.

Hier muss jetzt der Punkt GSM/3G (UMTS)/HSDPA ausgewählt werden. Hier bitte nicht wundern. Es wird das WLAN-Modul des Eee-PC aktiviert.

Ein Klick auf “Weiter” führt zu Hardwareauswahl. Hier sollte der HSDPA USB Stick in der Liste aufgeführt sein. An meinem Gerät wurde mir das Gerät wie folgt angezeigt. huawei – E17X. Wird in dieser Liste nichts angezeigt, wird der Sick vom Eee-PC nicht erkannt. Ich hatte jedoch 3 Eee-Pc zum Testen, die jeweils frisch vom Werk waren und bei allen hat die Installation ohne Probleme geklappt.

Nach dem der entsprechende HSDPA USB Stick gewählt und dann mit “Weiter” bestätigt wurde, erscheint eine Eingabeaufforderung. Hier soll nun die PIN für die SIM-Karte eingegeben werden. Im nächsten Schritt muss dem System das eigentliche Netzwerk bekannt gegeben werden. Dazu muss die Suchenfunkion betätigt werden. Der anschließende Vorgang dauert bis zu 60 Sekunden.

Das nun erscheinende Fenster zeigt gefundene Netze und das aktuell aktive Netz mit dem HSDPA USB Stick an. Hier ist es logisch die entsprechende Auswahl zu treffen und mit Weiter zu bestätigen. Jetzt muss nur noch der Netzbetreiber mit den richtigen Zugangsdaten konfiguriert werden. Hier hilft der Assistent. Eine Reihe von Konfigurationsdaten sind hinterlegt und die entsprechende Konfiguration muss nur noch ausgewählt werden. Jetzt nur noch den Verbindungsnamen defenieren und schon kann es los gehen.

Das eigentliche Erstellen der Internetverbindung ist nun zukünftig kein Problem. Über “Netzwerk” nur die eingerichtete Verbindung auswählen und über “Verbindung -> verbinden” in Richtung Internet starten…

Jetzt leuchtet die Statusanzeige des HSDPA UMS Sticks nicht mehr grün sondern blau. In der Bedienungsanleitung des HSDPA UMTS Sticks steht, dass je nach Netzgeschwindigkeit Die Statusanzeige auch andere Farben annimmt. Ich habe es jedoch noch nie festgestellt.

Viel Spaß…

KategorienIT Tags: ,
Post ausdrucken Post ausdrucken

Permalinks in WordPress ändern

22. Mai 2008 3 Kommentare

Dieser Beitrag soll Anregungen aufzeigen, wie eine schon eine bestehende Permalinkstruktur in WordPress geändert werden kann.

Einleitung

Viele Benutzer von WordPress merken oft leider erst zu spät, dass die gewählte Permalinkstruktur nicht den eigentlichen Wünschen entspricht und möchten diese Struktur nachträglich verändern.

Eine Internetadresse (URL), die aus Zeichen und Nummern nach der Domain besteht ist nicht sehr leserlich oder gar einprägsam. Auch sollen Suchmaschinen mit “sprechenden URL´s” deutlich besser umgehen können.

Beispiel

Fall

Ich möchte hier auf meinen speziellen fall eingehen, da all die vielen Tutorials im Internet davon ausgehen, dass die Blogs bei Webhostern liegen oder dass man einen eigenen root-Server hat, der nur eine einzige Domain verwalten muss.

Ich dagegen habe gleich mehrere Domains mit jeweils anderen Internetauftritten und jeder Internetauftritt braucht eine andere Webserverkonfiguration.

Wie hab ich es hinbekommen?

Im Prinzip ist es ganz einfach! Es bedarf genau 3 Schritte:

  1. Download/Installation WordPress Plugin von Dean Lee

  2. richtige Serverkonfiguration einstellen (mod_rewrite, Name-based Virtual Hosts, .htaccess)

  3. Anwendung des WordPress Plugins

Das hört sich eigentlich sehr einfach an. In meinem Fall jedoch war es nicht so einfach! Auf den ersten Punkt “Download/Installation WordPress Plugin von Dean Lee möchte ich nicht näher eingehen. Ich gehe davon aus, dass Standardinstallationen von Plugins unter WordPress hinreichend bekannt sind. Genauer möchte ich jedoch Punkt 2 ausführen! Dort lag die eigentliche Arbeit und bedarf einer ausführlichen Betrachtung. Um diesen Beitrag dann abzuschließen, werde ich noch kurz auf die Anwendung des Plugins (Punkt 3) eingehen.

Download/Installation des WordPress Plugins von Dean Lee

siehe : http://www.deanlee.cn/wordpress/permalinks-migration-plugin/

richtige Serverkonfiguration einstellen

Server:
Suse Linux 10.0
Apache Webserver 2.0.54
MySQL 4.1.3

Einige von euch werden sicher schon festgestellt haben, dass eine einfache Aktivierung des Webservermoduls “mod_rewrite” nicht ausreicht, um die Permalinkstruktur nachträglich zu verändern.

Stichwort:
interner Serverfehler 500
Zugriff verweigert 403

mod_rewrite Aktivieren

Die Aufgabe des Moduls “mod_rewrite” ist, URL´s so umzuformen, dass URL´s lesbar werden. Dieses Modul ist bei WordPress zwingend erforderlich, wenn man nicht mit der voreingestellten Permalinkstruktur arbeiten möchte.

Die einfachste Art das Modul zu aktivieren ist einen Eintrag in der Datei /etc/sysconfig/apache2 vorzunehmen und den Webserver neu zu starten. Dazu musst Du Dir fogende Zeile in dieser Datei suchen:

APACHE_MODULES=”access actions alias auth auth_dbm autoindex cgi dir env expires include log_config mime negotiation set envif ssl suexec userdir php5 rewrite

Bei mir steht diese Zeile in Zeile 79. Am Ende (die Position ist aber egal) der Zeile, vor den schließenden Anführungszeichen (“) habe ich das Word rewrite notiert. Jetzt wird der Apache angewiesen, bei einem Neustart des Services, das Modul “mod_rewrite” zu laden.

Webserver Neustart

Ein Neustart des Webservers ist sehr leicht. Dazu gibt es 2 Befehle (Es gibt noch mehr Möglichkeite, gehe hier jedoch nicht darauf ein…). Je nach Präferenz kannst Du Dir einen davon aussuchen. Jeder dieser Befehle muss mit root-Rechten ausgeführt werden:

  1. rcapache2 restart -> (Suse Linux typisch)
  2. /etc/init.d/apache2 restart ->(Standard)

Status von mod_rewrite überprüfen

Nach dem Neustart, ist es natürlich wichtig zu wissen, ob das neue Modul vom Webserver geladen wurde. Ein Blick in die Datei /etc/apache2/sysconfig.d wird dabei Helfen. Die Stelle an der Du das rewrite-Modul in /etc/sysconfig/apache2 in der Zeile für APACHE_MODULES notiert hast, bestimmt auch die Reihenfolge der vom Webserver zu ladenen Module. Folgerichtig müsste jetzt bei der Überprüfung der angegebenen Datei ersichtlich sein, dass das rewrite-Modul als letztes geladen wurde.


LoadModule setenvif_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_setenvif.so
LoadModule ssl_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_ssl.so
LoadModule suexec_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_suexec.so
LoadModule userdir_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_userdir.so
LoadModule php5_module /usr/lib/apache2/libphp5.so

LoadModule rewrite_module /usr/lib/apache2-prefork/mod_rewrite.so

Ist mod_rewrite aufgeführt, dann ist das Modul richtig geladen.

Named-Based Virtual Hosts

Lässt man auf einem Host mit nur einer IP-Adresse verschiedene Domains/Internetauftritte laufen, kommt man nicht darum herum sich mit diesem Begriff auseinanderzusetzen.

Da Domainnamen immer zu IP-Adressen aufgelöst werden, ich jedoch mehrere Domains/Internetauftritte mit nur einer IP-Adresse verwalte, muss ich meinem Apache Webserver beibringen, dass Anfragen an bestimmte Domains jeweils mit dem richtigen Content beantwortet werden.

Dazu bietet mir der Apache Webserver in seinen Konfigurationsdateien an, sogenannte “Named-Based Virtual Hosts” einzurichten. Wie das im einzelnen geht, möchte ich hier nicht genauer ausführen. …Diejenigen von Euch, die das gleiche Problem haben, wissen wo von ich hier schreibe…

Um es hier einfach zu halten, gebe ich einen Ausschnitt meiner Webserverkonfiguration zum Besten:

NameVirtualHost *

<VirtualHost *>
ServerName www.jerret.de
ServerAlias xxx.jerret.de
DocumentRoot /srv/www/verzeichnis1
<Directory “/srv/www/verzeichnis1″>
Options FollowSymlinks
AllowOverride All
Order allow,deny
Allow from all
.
.
.
</Directory>
</VirtualHost>

<VirtualHost *>
ServerName www.meine_2te_Domain.de
ServerAlias xxx.
meine_2te_Domain.de
DocumentRoot /srv/www/verzeichnis2
<Directory “/srv/www/verzeichnis2″>
“Andere oder gleiche Anweisungen für Verzeichnisrechte”
</Directory>
</VirtualHost>

Mit dieser Konfiguration versetze ich also meinen Webserver in die Lage Anfragen an www.jerret.de mit den Inhalten aus /srv/www/verzeichnis1 und Anfragen an www.meine_2te_Domain.de mit Inhalten aus /srv/www/verzeichnis2 zu beantworten. Genau so richte ich auch Subdomains ein. Dort steht dann lediglich folgendes:

<VirtualHost *>
ServerName www.fotos.jerret.de
ServerAlias xxx.fotos.jerret.de
DocumentRoot /srv/www/pics
<Directory “/srv/www/pics”>
AllowOverride AuthConfig
Order allow,deny
Allow from all
</Directory>
</VirtualHost>

Wie bei jeder Änderung an der Konfiguration des Webservers muss auch hier ein Neustart des Dienstes erfolgen.

So, das waren in meinem Fall alle Änderungen, die ich vornehmen musste, um meine Permalinkstruktur ändern zu können. Egal, was ich vorher gemacht habe, ich hatte immer das Problem, dass ich einen internen Serverfehler verursachte oder mir der Zugriff auf meine Seiten verweigert wurde.

.htaccess

Bei Änderung der Permalinkstruktur wird von WordPress eine Datei erstellt, die erweiterte Verzeichnisrechte defeniert. Diese Datei “.htaccess” wird im Stammverzeichnis der Worpressinstallation notiert. Hier muss sichergestellt sein, dass WordPress (genauer gesagt, der Webserver) in dieses Verzeichnis (hier verzeichnis1) schreiben darf. Nutzer eines eigenen root Servers wissen wie das geht und ich werde es hier nur kurz beschreiben.

Der Webserver Apache wird unter Linux/Unix als eigener Benutzer geführt, der vom System ähnlich behandelt wird, wie Standarduser. Man kann also diesem User, in der Regel “wwwrun” explizit Schreibrechte auf Verzeichnisse und Dateien zuweisen. Hier gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Ich Nutze für Verzeichnisse, in denen ausschließlich Webinhalte liegen, folgenden Befehl:

chown -R wwwrun:www /srv/www/verzeichnis1

Dieser Befehl besagt: Übergebe angegebenes Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen und Dateien in das Eigentum des Benutzers “wwwrun” und ändere entsprechend die Gruppenzugehörigkeit in “www”. Damit ist sichergestellt, dass WordPress im verzeichnis1 schreiben darf.

Anwendung des WordPress Plugins

Dazu verweise ich wieder auf den Autor des Plugins. Dort ist hinreichend Beschrieben, wie mit dem Plugin zu verfahren ist.

Ich hoffe, ich konnte helfen…

KategorienIT Tags: ,
Post ausdrucken Post ausdrucken
Rss Feed Tweeter button Facebook button